Weshalb „von Hand abwaschen“ eigentlich ganz gut ist

Von Hand Abwaschen

Die meisten Leser*innen dieser Zeilen werden mir vermutlich zustimmen, wenn ich sage, dass die Spülmaschine wohl die beste Erfindung ALLER Zeiten ist. Immerhin nimmt sie einem ja so viel Arbeit ab. Geschirr reinstellen, anmachen, ausräumen, fertig. Ich allerdings bin leider noch nie damit gesegnet gewesen, dieses Wunderwerk der menschlichen Schaffenskraft mein Eigentum zu nennen. Stattdessen wasche ich von Hand ab. Aber das ist eigentlich gar nicht mal so schlimm – eigentlich ist es sogar ganz gut. (Zumindest bin ich ganz gut darin, es mir schönzureden). Hier sind also 3 Gründe, aus denen das von Hand abwaschen eigentlich ganz gut ist.

Nummer 1 – Achtsamkeit

Ich kann das Wort „Achtsamkeit“ zwar nicht mehr hören, aber in diesem Fall bleibt mir nichts anderes übrig, als es zu verwenden. Wer von Hand abwäscht, der hat Zeit. Zeit, in der der Kopf nicht gerade gefragt ist, aber die Hände etwas zu tun haben. Super Zeit, um nachzudenken oder auch ganz bewusst nicht nachzudenken. Wie viele Menschen besuchen irgendwelche Achtsamkeitskurse, nur um danach die Spülmaschine anzuschmeißen und dabei auf TikTok, Twitter oder Instagram rumzulungern? Ich finde das mit der Achtsamkeit oder „Entschleunigung“ kann man einfacher haben, indem man einfach mal ganz bewusst und konzentriert abwäscht!

Außerdem: Wisst ihr eigentlich, was die neben meditieren hauptsächlich in Zen-Klöstern machen? Putzen! Also, denkt mal drüber nach. Diese Doku hier inspiriert euch ja vielleicht dazu, das Zen im „von Hand abwaschen“ zu erkennen (haha).

Nummer 2 – Podcasts und Hörbücher

Falls das mit der Achtsamkeit nichts für euch ist, kann man die Zeit während des Abwaschs auch wunderbar nutzen, um Podcasts, Hörbücher und Hörspiele zu hören. Schon mit meinen vier bis fünf Lieblingspodcasts, die ich jede Woche höre, wird es teilweise schwer, jede Folge immer in der entsprechenden Woche zu hören, in der sie erschienen ist. Andere hören aber noch viel mehr Podcasts oder Hörbücher. Da kommt doch die „Freizeit“, die das von Hand abwaschen verschafft, recht gelegen. Anders als beispielsweise beim Arbeiten am Computer ist der Kopf hier nämlich völlig frei.

Über meine liebsten Talk-Podcasts habe ich übrigens an dieser Stelle geschrieben.

Nummer 3 – Warme Hände

Es mag banal klingen, aber besonders im Winter ein absolutes Pro-Argument für das „von Hand abwaschen“: Warme Hände. Es gibt nichts besseres, als nach einer kalten Gassi-Runde mit Hund die Hände in das warme Abwaschwasser zu tauchen. Natürlich kann man sich auch so warmes Wasser einlassen und die Hände darin baden, aber das wäre doch irgendwie Wasserverschwendung, oder nicht?

Das waren sie also, die drei Argumente dafür, mit der Hand abzuwaschen. Aber sind wir mal ehrlich: Sobald ich einen entsprechenden Anschluss für eine Spülmaschine habe, kann ich hoffentlich aufhören mir dieses nervige Abgewasche schön zu reden und die Zeit in der die Spülmaschine läuft mit sinnvolleren Dingen verbringen. Zum Beispiel TikTok oder so. Bis dahin, frohes abwaschen.😄

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