Pasta selber machen ohne Nudelmaschine

Pasta selber machen Titelbild © Moritz Stoll

Pasta selber zu machen, klingt häufig viel komplizierter als es eigentlich ist. Dafür schmeckt die selbstgemachte Pasta so viel besser als gekaufte! Für die Herstellung braucht ihr eigentlich nicht viel – keine besonderes Zutaten oder eine Nudelmaschine. In diesem kurzen Beitrag erfahrt ihr, wie ihr selbst ganz einfach leckere Nudeln macht.

Zutaten

Wie bereits gesagt, um Pasta selber machen zu können, braucht ihr gar nicht viel. Lediglich vier Zutaten, die ihr überall bekommt, sind nötig:

  • Mehl Typ 405
  • Eier
  • Olivenöl
  • Salz

Um die Nudeln zuzubereiten, braucht ihr allerdings noch etwas Werkzeug. Auch hier ist aber nichts spezielles nötig. Klar ist eine Nudelmaschine toll und die Nudeln bekommen eine deutlich schönere Form als ohne, aber nötig ist sie wirklich nicht. Alles was ihr braucht sind:

  • Eine Arbeitsfläche
  • Ein scharfes Messer
  • Ein Nudelholz (Eine Weinflasche tut es aber auch)

Zubereitung

Mit dem Mehl formt ihr zuallererst einen kleinen Haufen auf eurer Arbeitsfläche. In diesem macht ihr dann mit den Fingern eine Mulde. Euer Mehl-Haufen, sollte jetzt ein wenig aussehen, wie ein Vulkan. In den Krater dieses Mehl-Vulkans gebt ihr nun zwei Eier, etwas Salz und einen Schuss Olivenöl. Jetzt vermengt ihr alles vorsichtig mit einem Löffel oder einer Gabel und verknetet die Masse anschließend zu einem glatten Teig. Sollte das Gemisch zu trocken sein, könnt ihr ein wenig Wasser benutzen.

Habt ihr den Nudelteig schön durchgeknetet (je länger, desto besser), legt ihr ihn auf einen Teller oder in eine Schüssel und stellt ihn abgedeckt für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank. Solltet ihr zu euren Nudeln irgendeine Soße machen, ist jetzt der Ideale Zeitpunkt, sich um diese zu kümmern.

Nach 30 Minuten holt ihr den Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn ordentlich glatt aus. Achtet dabei darauf, sowohl auf dem Nudelholz, als auch auf der Arbeitsfläche genügend Mehl zu verstreuen. Sonst klebt euch der Teig fest und reißt sogar. Den ausgerollten Teig lasst ihr nun noch einmal fünf bis zehn Minuten ruhen, damit er etwas antrocknet. Anschließend faltet ihr ihn zusammen. Die Faltung sollte dabei hin-und hergehen, in etwa, wie bei einem Akkordeon. Nun könnt ihr euren gefalteten Nudelteig in kleine Streifen schneiden und diese dann wieder auseinander falten. Hängt sie am besten auf einem Teller oder sogar einem Wäscheständer auf. So hängen sie sich noch etwas aus.

Selbstgemachte Pasta in kochendem Wasser
Im Topf brauchen die selbstgemachten Nudeln etwa 2-3 Minuten.

Das Kochen der Nudeln geht dann ziemlich flott. Gebt sie einfach in kochendes, gesalzenes Wasser. Nach zwei bis drei Minuten sollten sie fertig sein.

Zubereitung TLDR (Too Long Didn’t Read)

  • Mehl, zwei Eier, Öl und Salz vermischen und zu glattem Teig verkneten
  • 30 Minuten ruhen lassen und was anderes machen
  • Teig flach ausrollen
  • Teig circa 10 Minuten ruhen lassen
  • Teig wie ein Akkordeon zusammenfalten
  • In Streifen schneiden
  • Streifen auseinanderfalten und aufhängen
  • 2-3 Minuten kochen

Fertig und Guten Appetit! Ich habe sie mit vegetarischer Bolognese gegessen:

Selbstgemachte Paste mit Bolognese. © Moritz Stoll

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